Traumatherapie

Der Begriff „Traumatisierung“ leitet den Fokus oft auf Bilder von leidenden, emotional sehr stark reagierende Menschen, die äußerst labil erscheinen und denen eine „Störung“ zugeschrieben wird. Somit liegt hier bereits eine einseitige Betrachtungsweise zum Negativen hin zugrunde. Die Tatsache, dass betroffene Menschen auch über vielfältige Kompetenzen verfügen wurde erst in den letzten Jahren durch Forschungen zum Thema „Resilienz“ und „Salutogenese“ hervorgehoben. Sie sind zwar traumatisierten und haben schreckliche Dinge erlebt, jedoch auch eine hohe Überlebenskompetenz, die notwendig war, um zu überleben.

Meine Arbeitsweise umfasst folgende Grundlagen und Haltungen:
– Ego-State-Ansatz
– Arbeit mit dem inneren Kind
– EMDR
– Beobachtertechnik
– Bildschirmtechnik
– Ressourcenorientierung
– Lösungsorientierung
– Musterorientierung
– Humor
– Externalisierungen
– Schaffung eines „inneren Ortes“
– Tresortechnik
– Wanderungen um Belastendes abzulegen
– Trancen

Erstaunlich ist bei all dem Leid, dass von den Menschen, die ein Trauma erlitten haben, zwei Drittel die Situation mit eigenen Ressourcen und durch die Unterstützung ihrer sozialen Systeme bewältigen können. Vertraute Menschen, liebevolle Gespräche, das Gefühl von Schutz und Selbstwirksamkeit bieten gute Grundlagen, um das Erlebte verarbeiten zu können.